Über uns

Wie ich zu meinen Hunden kam

 

Im August 1992 zog mein großer “ Monti aus dem Barock “ bei mir ein.

Nach kurzer Zeit spielte ich mit dem Gedanken an einen Zweithund. Er sollte vom Aussehen, Wesen und Temperament meinem Border Collie ähneln, nur kleiner sein = der Papillon. Es sprachen aber zum damaligen Zeitpunkt einige Gründe gegen einen zweiten Hund und so sollte es dann tatsächlich noch 14 Jahre dauern bis der erste Papillon bei mir einzog. Es mußte natürlich eine schwarz weiße Hündin sein. Man was habe ich gesucht. Aber dann am 27.04.2006 wurde sie geboren “ kleiner Freund Tinkerbell “ Rufname “ Bella “ . Neun Wochen später zog der kleine Wirbelwind dann bei uns ein.

Monti war am Anfang nicht so sehr von ihr angetan. Schließlich war er ja nicht mehr der jüngste und der kleine Quirl hat ihm ganz schön zugesetzt, aber sie haben sich toll zusammengerauft.

1 1/2 Jahre später im Januar 2008 kam dann “ Firefox von den Kolibris “ Rufname “ Fox “ zu uns, Bella`s Ehemann. Auch er hat sich gut in unser kleines Rudel eingefügt.

Zum Rest unseres kleinen Rudels gehört zudem auch noch eine sehr betagte Pudelhündin. Tini kam einmal mit 13 Jahren als Urlaubsgast zu mir und wurde dann nicht mehr gewollt und bekommt somit bei mir ihr Gnadenbrot.

Heute ist nun der 26. Januar 2014. Vor einiger Zeit hat mich eine liebe Freundin darau  aufmerksam gemacht das ich meine “ Über uns “ Seite mal überarbeiten müsste, da ich ja heute viel mehr Sport mit meinen Hunden mache. Aber auch der obere Teil der Seite ist nicht mehr aktuell. Seit ich 2008 mit dem Züchten angefangen habe hat sich sehr viel verändert. Das meiste steht ja auf der aktuellen Seite aber kurz das wichtigste was hier aufgeführt ist.

Monti musste ich 2008, drei Tage nach der Geburt der ersten Welpen gehen lassen. Mit 16 Jahren ( er hatte Lungenkrebs ) war sein Tag des Abschieds leider gekommen. Tini, die ja ihr  “ Gnadenbrot “ bei mir bekam musste ich im Sommer darauf mit auch fast 16 Jahren gehen lassen. Fox der leider viel zu früh gegangen ist, ist im April 2013 mit knapp 8 Jahren durch einen Unfall ums Leben gekommen.

Somit ist nur noch Bella, die auf dieser Seite ist, die Einziegste die noch bei mir ist und das auch hoffentlich noch eine sehr lange Zeit. Obwohl die Zeit ja nur so rennt. Sie wird dieses Jahr auch schon acht und wird dann ihren wohlverdienten Ruhestand bei mir verbringen, so wie alle Hunde die ich aufgezogen habe und bei mir geboren sind. Sollte es einmal in der Rudelstruktur dazu kommen das sich zwei Hunde nicht mehr grün sind würde ich mich auch zum Wohl des Rudels von dem jeweiligen trennen. Aber ich finde es ganz fürchterlich wenn man züchtet, seine „ausrangierten “ Zuchttiere weg zu geben. Man hört immer wieder die merkwürdigsten Argumente von Züchtern warum man sich von den Tieren trennt. Für mich sind meine Hunde in erster Linie meine Hunde und an zweiter Stelle steht das Züchten. Ich lege sehr viel Wert auf Erziehung und Sozialisierung meiner Hunde und wenn man so viel Arbeit in seine Hunde steckt, gibt man sie nicht einfach wieder weg. Wir fahren alle gemeinsam in den Urlaub, wir machen alle gemeinsam unsere Spatziergänge und das jeden Tag. Viele schöne und auch manchmal unschöne Sachen erleben wir gemeinsam, das schweißt zusammen, da kann man sich doch nicht von trennen nur weil man keine Welpen mehr bekommt. Aber ich habe da wohl andere Prioritäten bei meiner “ Hundezucht “ und das ist auch gut so. In diesem Sinne mache ich jetzt unten beim Sport weiter, damit Ines sich nicht wieder beschwert das diese Seite nicht mehr Aktuell ist.

Sport

Meine Anfänge im Hundesport habe ich im Agility und beim hüten mit Monti gemacht.

Heute arbeite ich im Agility und Dogdance, wobei sich Dogdance zur Zeit nur auf Tricks lernen beschränkt.

Das alles geht bei mir über Clickertraining, was “ positive Bestärkung “ bedeutet. Lange Spatziergänge mit vielen Abenteuern erleben und nette Hundekumpels treffen gehört außerdem zu den Hobbys meiner Hunde.

Im Großen und ganzen stimmt das was da Oben steht auch noch, außer das mit dem Agi habe ich aufgegeben. Das machen meine Knochen einfach nicht mehr mit. Man wird halt nicht jünger. Diesen Part überlasse ich meinen Welpenkäufern, die das viel besser können als das ich das je geschafft habe.

Tricks, steht nach wie vor bei uns auf dem Stundenplan, auch das alles über den Clicker aufgebaut ist stimmt noch so. Es sind allerdings noch zwei neue Sportarten dazu gekommen. Das liegt daran das vor 20 Jahren als ich mit der Hundehaltung angefangen habe es bei Leibe nicht das an Sportangeboten gab was es heute gibt. Man hat heute so irre viele Möglichkeiten für jeden Hund das passende zu finden.

Wir haben in den letzten Jahren auch einiges ausprobiert. Manches haben wir wegen des Aufwandes wieder über Bord geschmissen ( Treibball ). Finde ich nach wie vor sehr spannend aber zu aufwendig für einen alleine. Wenn es mal eine gute Hundeschule geben sollte die es anbietet, so das man sich nicht alles alleine dafür anschaffen muss, könnte ich es mir womöglich noch mal überlegen. Dann haben wir vor einigen Jahren ein Seminar über “ zossen “ besucht. Heißt im ganzen Zielobjektsuche. Nasenarbeit. War eigentlich für die Weiber geplant, hat sich dann aber auf dem Seminar genau ins Gegenteil gewandelt. Die Jungs waren total bei der Sache und fanden das sehr spannend. Was soll ich sagen wir sind dabei geblieben und heute mache ich es mit Anton, der auch immer mit Feuereifer bei der Sache ist.

Dann kam Erna, eine Herausforderung in jeder Weise. Erna macht Mantrailing. Ja genau, das was eigentlich Labradore, Schäferhunde oder natürlich die Bloodhouds machen. Jetzt auch noch das Ernchen, na und das, was das Töchterchen kann, habe ich gedacht, kann die Mama Abby auch und habe sie antrainiert. Ja auf Grund ihres Alters, obwohl sie später angefangen hat, ist die Abby doch ein wenig besser. Sie ist einfach umweltsicherer, wo Erna noch ein wenig dran arbeiten muss. Aber Wuchtbrumme wird ja auch erst zwei und sie ist ja sehr lernfähig, das hat sie von Oma Bella. Da Mantrail ein Außensport ist und auch ein wenig aufwendig habe ich mir überlegt was man mit Erna noch so machen kann und bin dann auf Dummitraining gestossen. Das passende Buch habe ich mir schon mal bestellt, ich werde es erst mal duchlesen und dann mal gucken. Apportieren tut Erna für ihr leben gerne, ich könnte mir daher denken das es ihr auch liegt. Ich werde dann bei Zeiten darüber berichten was aus dieser Idee geworden ist.

Ich hoffe das sich jeder der sich für einen Papillon interessiert, sich als erstes diese Seite durch liest. Vielleicht wird ihm dann klar das der Papillon keine Rasse ist die “ nur schön “ ist und sich für langweilige Spatziergänge um den Block eignet. Papillons sind nicht nur sehr vielseitig sondern auch sehr aktiv, die gefordert und gefördert werden wollen. Sie wollen ihre körperliche Auslastung beim täglichen Spatziergang duch Feld und Flur. Beim Mäuselöcher ausbuddeln aber genauso auch die Kopfarbeit. Ich kann nur wirklich jedem raten sich einen guten Züchter zu suchen der seine Hunde kennt und nicht sagt meine Hunde sind alle ganz lieb und schmusig. Ein guter Züchter verkauft auch seinen Welpeninterssenten keine zwei Hunde aus einem Wurf und rät ihm auch davon ab dieses zu tun.  Ein guter Züchter ist ehrlich und offen, was ein guter Welpeninterssent auch sein sollte. Nur bei Ehrlichkeit auf beiden Seiten besteht die Möglichkeit den passenden Welpen für den passenden Menschen zu finden. In diesem Sinne wünsche ich jeden seien Traumhund auch wenn es am Ende doch kein Pappi werden sollte.

 

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